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„Orientalisierende“ Architektur Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen des Orients und Okzidents vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Ein Schwerpunkt liegt auf der Rezeption des Orients im 18. und 19. Jahrhundert, als dekorative und tektonische Elemente orientalischer Baukunst verstärkt Eingang in die westeuropäische Architektur und Kunst fanden. Behandelt werden orientalisierende Schlossgärten und Palastarchitektur wie der Royal Pavilion von John Nash in Brighton (1815–1822); Funktionsbauten, wie die Yenidze-Zigarettenfabrik von Martin Hammitzsch in Dresden (1908-09) oder die Zacherlfabrik in Wien (1888-92); und Sakralbauten wie die große Synagoge in Berlin (1859–66). An Input-Referate schließen sich Referate von Studierenden zu ausgewählten Themen an, die eine detailliertere Beschäftigung mit Einzelfragen ermöglichen
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